Kernspintomographie

Die moderne Kernspintomographie, auch Magnetresonanztomographie (MRT) genannt, ergänzt die Computertomographie in weiten Teilen bzw. ersetzt diese in bestimmten Fragestellungen. Durch das Zusammenwirken von Magnetismus und Radiowellen können im Schnittbildverfahren alle Körperregionen untersucht werden.

Im Bundeswehrkrankenhaus Ulm stehen dazu drei MRT Scanner mit 1, 1,5 und 3 Tesla Feldstärke zur Verfügung.

Neben der Diagnostik von muskuloskelettalen Strukturen, Wirbelsäule, Gehirn, Abdomen und Becken, Kopf und Hals führen wir auch Untersuchungen von Prostata und Herz durch. Unser Haus verfügt über eine MRT-fähige Narkoseeinheit und Intensivüberwachung, so dass auch die Untersuchung bewusstloser, beatmeter und/oder schwer verletzter Patienten jederzeit möglich ist.

Für die computergestützte Operationsnavigation werden spezielle Datensätze, die z.B. Funktionsbezirke oder den Verlauf von Nervenbahnen im Gehirn zeigen (Fibertracking), erzeugt Diese Regionen können dann bei der Operation bestmöglich geschont werden.