Sektion Schulter- und Ellenbogenchirurgie

Die Sektion Schulter- und Ellenbogengelenk führt alle gängigen und wissenschaftlich fundierten Therapie- und Versorgungsoptionen für diesen Bereich durch.

Im Rahmen unserer Spezialsprechstunde Schulter- und Ellenbogengelenk bieten wir dazu bereits ab der ersten Vorstellung in unserer Klinik eine umfängliche und kompetente Betreuung an.

Eine eingehende Beratung mit ausführlicher Information zu der vorliegenden Befundsituation ist uns dabei ein ganz besonderes Anliegen, eine dieser zugrundeliegende umfängliche Abklärung und Untersuchung unser Anspruch.
Dabei kommen – neben einer eingehenden körperlichen Untersuchung des betroffenen Gelenks – indikationsbezogen alle modernen diagnostischen Verfahren, wie Ultraschall, Röntgen, Computer- oder Kernspintomographie zum Einsatz. Im Einzelfall können Spezialuntersuchungen die Erhebung des Ist-Zustandes ergänzen.

Das Schulter- auch als das Ellenbogengelenk haben einen sehr komplexen anatomischen Aufbau, welcher jeweils die hohe Funktionalität mit einem resultierend sehr großen Bewegungsumfang ermöglicht.

Akute Verletzungen als auch chronische und degenerative Erkrankungen werden auf höchstem Niveau und zielgerichtet versorgt. Engmaschig prüfen wir die Möglichkeiten zu Vorgehen mit oder ohne Operation.

Falls ein operativer Eingriff notwendig ist, kommen häufig arthroskopische Verfahren (sog. „Schlüssellochverfahren“) zur Anwendung, mit denen vor allem Band- und Kapselstabilisierungen durchgeführt bzw. mit denen degenerative Veränderungen zielgerichtet adressiert werden.

Knöcherne Unfallverletzungen, z.B. Knochenbrüche, machen aufgrund Ihrer Komplexität oft eine Versorgung mittels offener Operation notwendig. Hier werden nach den heute allgemeingültigen Standards z.B. Platten-, Schrauben- oder Nagelsysteme verwendet.

Aufnahme einer Inversen Schulter-Endoprothese
Inverse Schulter-Endoprothese

Bei sehr ausgeprägten Verletzungen oder aber auch sehr weit fortgeschrittenen Abnutzungs-Veränderungen kann eine Rekonstruktionen oftmals nicht mehr empfohlen werden bzw. ist diese nicht mehr möglich, so dass hier ein sog. endoprothetischer Gelenkersatz notwendig ist. Diesen bieten wir befundabhängig in Frühstadien im Sinne eines Oberflächenersatzes, in komplexen und fortgeschrittenen Stadien als kompletten Gelenkersatz z.B. mittels einer sog. Inversen Schulter-Endoprothese an.

Während des gesamten Behandlungsablaufs ist uns ein enger Kontakt und Austausch mit unseren niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen ein Anliegen, um somit einen nahtlosen Übergang zwischen der stationären und der ambulanten Behandlung für unsere Patientinnen und Patienten zu ermöglichen.

Um zudem unsere Versorgungsstrategien in der täglichen Routine stets auf dem aktuellen Stand zu halten, engagieren wir uns als Experten regelmäßig innerhalb der Deutschen Gesellschaft für Schulter- und Ellenbogenchirurgie (DVSE) als auch der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU). Dies ermöglicht uns jederzeit einen hohen fachlichen Wissensaustausch auf nationaler und internationaler Ebene.