Sektion Minimalinvasive Wirbelsäulentherapie, konservative Orthopädie und Physiotherapie

minimalinvasive Wirbelsäulentherapie

Die minimalinvasive Wirbelsäulentherapie ist eine Therapieform zur Behandlung akuter und chronischer Schmerzzustände der Wirbelsäule. Diese Therapieform wird meist angewandt, um eine Operation an der Wirbelsäule zu verhindern oder zumindest hinauszuzögern.

Es gibt verschiedene Arten der minimalinvasiven Wirbelsäulentherapie, die sich nach dem zugrunde liegenden Krankheitsbild richten. Die Therapie erfolgt über eine Medikamentenapplikation an die erkrankte Stelle der Wirbelsäule oder des Iliosakral-Gelenkes, das Medikament wird hierbei über eine Nadel appliziert.

Diese Therapieform ist mit weniger Komplikationen und Nebenwirkungen als eine Operation an der Wirbelsäule behaftet.

Osteoporose

Die Osteoporose ist eine Erkrankung, bei der die Knochendichte abnimmt. Dadurch kommt es zu einer erhöhten Bruchgefahr der Knochen.

Die Osteoporose ist die häufigste Knochenerkrankung im höheren Lebensalter und kann durch verschiedene Faktoren entstehen, insbesondere durch den Verlust der Knochenmasse im Alter. Hierbei sind sehr häufig Frauen ab der Menopause betroffen, bei Männern manifestiert sich eine Osteoporose häufig ab dem 55. Lebensjahr. Neben der altersbedingten und der postmenopausalen Osteoporose gibt es jedoch auch sekundäre Osteoporose-Formen, die aufgrund anderer Krankheiten oder einer Medikamenten-Einnahme (z.B. durch die Behandlung mit Glukokortikoiden) entstehen.

Die Osteoporose kann durch spezielle Messverfahren (DEXA-Messung, Q-CT) diagnostiziert werden. Diese Messverfahren stehen im BWK Ulm zur Verfügung. Eine frühzeitige Erkennung und Behandlung der Osteoporose kann Knochenbrüche verhindern.