Computertomographie

Gerade die Computertomographie (CT) ermöglicht in kurzer Zeit eine detailreiche Untersuchung eines ganzen Körperabschnitts, wodurch auch Notfallpatienten oder schwerkranke Patienten schnell und effektiv untersucht werden können.

Ebenso lassen sich unter computertomographischer Kontrolle mit sehr dünnen Nadeln Proben von krankhaftem Gewebe oder Flüssigkeitsansammlungen entnehmen bzw. ableiten, ohne dabei den Patienten stark zu belasten.

Darüber hinaus führen wir CT-gesteuerte therapeutische Verfahren durch, beispielsweise die Ausschaltung von Nerven, die bei Durchblutungsstörungen in den Beinen die Verengung bestimmter Blutgefäße verursachen (Sympathikolyse), die Einspritzung von Kortison neben die Nervenwurzeln bei Bandscheibenvorfällen im Bereich der Lendenwirbel- und Halswirbelsäule (periradikuläre Therapie), die CT gesteuerte Anlage von Drainagen und die Radiofrequenzablation von Tumoren.

Auch die CT-gestützte Bildgebung des Herzens wird bei uns durchgeführt. Im Bundeswehrkrankenhaus Ulm stehen dazu zwei Computertomographen modernster Generation mit 128 bzw. 384 Zeilen zur Verfügung.

Zur hochauflösenden Darstellung der knöchernen Strukturen des Gesichtschädels, des Kiefers und der Zähne verfügt die Abteilung über einen digitalen Volumentomographen.