Aktuelles

Im Rahmen der Serie "Eine Stunde mit..." ging es um die Rolle der Pathologie, um Lungenerkrankungen und um COVID-19. Die Sendung kann nach der Ausstrahlung am 27.05.21 als Podcast auf der Seite von freeFM Ulm abgerufen werden.

Erfolgreiche Zertifizierung nach DIN ISO 9001:2015

Im Rahmen eines erfolgreichen Zertifizierungsaudits im März 2021 wurde das Qualitätsmanagementsystem des Instituts für Pathologie und Molekularpathologie nach DIN ISO 9001 zertifiziert. Eine hierauf aufbauende Akkreditierung der Pathologie nach DIN ISO 17020 ist für den Sommer geplant.

Ab dem 22.04.2021 findet das Seminar RAD-PATH (Pathologie und vergleichende Bildgebung) immer donnerstags ab 11:00 im Demoraum Radiologie statt.

Virtueller Workshop zu chronisch fibrosierenden interstitiellen Lungenerkrankungen

Am 24. Februar (17-21h) werden wir einen virtuellen und interaktiven Workshop über klinische, radiologische und pathologische Aspekte interstitieller Lungenerkrankungen durchführen. Der Schwerpunkt wird dieses Mal auf den chronisch fibrosierenden Lungenerkrankungen liegen. Aus Sicht der Klinik, der Bildgebung und der Pathologie werden wir Grundlagen erläutern und gemeinsam an repräsentativ ausgewählten Fällen diagnostische Strategien erarbeiten.

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Neue Publikationen 2020

Im Jahr 2020 waren Mitarbeiter des Instituts für Pathologie und Molekularpathologie wieder an mehreren Publikationen in wissenschaftlichen Fachzeitschriften beteiligt. Insgesamt wurden 10 Artikel mit einer kumulativen Impact-Faktor-Summe von 61.9 publiziert.

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Pathologie gegen Pandemie: Bundeswehrkrankenhaus Ulm ist Teil des Netzwerks DEFEAT PANDEMIcs

Die Lunge im Fokus: Pneumologe OFA Dr. D. Gagiannis (links) und Pathologe OFA Prof. Dr. Dr. K. Steinestel.

Autopsien helfen beim Verständnis neuer Infektionskrankheiten. Um Kompetenzen zu bündeln, wurde jetzt das bundesweite Forschungsnetzwerk „Autopsien bei Pandemien“ gegründet. Die Abteilung Pathologie des Bundeswehrkrankenhauses Ulm ist Teil dieses DEFEAT PANDEMIcs genannten Netzwerks, dessen Ziel es ist, bei Autopsien gewonnene Erkenntnisse für die Bewältigung der aktuellen Pandemie und künftiger Infektionsgeschehen zu nutzen. Die Ulmer Pathologie unter der Leitung von Oberfeldarzt Prof. Dr. Dr. Konrad Steinestel war bereits seit April 2020 am Aufbau eines deutschlandweiten Registers von COVID-19-Autopsien beteiligt. Das neue Netzwerk DEFEAT PANDEMIcs kann somit auf bereits bestehende Netzwerkstrukturen zurückgreifen.

Eine gemeinsame Arbeitsgruppe aus Pathologie und Öffnet internen Link im aktuellen FensterPneumologie unter Leitung von Oberfeldarzt Dr. Daniel Gagiannis konnte bereits erste Ergebnisse zur Rolle von Autoimmun-Prozessen bei der durch COVID-19 verursachten Lungenschädigung Öffnet externen Link in neuem Fensterpublizieren. Mehrere weitere Arbeiten sind – auch im Rahmen nationaler sowie internationaler Kooperationsprojekte – derzeit in Vorbereitung. An dem neuen Forschungsverbund ist die Abteilung Pathologie des Bundeswehrkrankenhauses Ulm neben 27 weiteren deutschen Universitätskliniken sowie dem Robert Koch-Institut, dem Heinrich-Pette-Institut und den Fachgesellschaften für Pathologie, Neuropathologie, Rechtsmedizin und Virologie beteiligt.

Absage PJ-Seminar RAD-PATH im WS20/21

Leider muss das PJ-Seminar RAD-PATH aufgrund der aktuellen Corona-Lage im Wintersemester 2020/21 entfallen.

Neue Veröffentlichung in "Nature Communications"

In dem aktuellen Beitrag, welcher in Kooperation mit Dr. Andrea Oeckinghaus vom Institut für Molekulare Tumorbiologie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster entstand, wird die Rolle der kB-Ras/Ral-GTPasen bei der Entstehung des duktalen Adenokarzinoms der Bauchspeicheldrüse untersucht. 

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Institut für Pathologie nun Studienzentrum des Deutschen COVID-Registers

Das Institut für Pathologie und Molekularpathologie des Bundeswehrkrankenhauses Ulm ist nun offizielles Studienzentrum des nationalen Autopsieregisters für COVID-19-Obduktionen (DeRegCOVID). Ziel des vom Bundesverband Deutscher Pathologen e.V. (BDP) und der Deutschen Gesellschaft für Pathologie (DGP) geförderten Registers, das vom Universitätsklinikum Aachen koordiniert wird, ist die qualitätsgesicherte Erfassung und Auswertung von Obduktionen von COVID-19-infizierten Verstorbenen. Dies trägt dazu bei, die Pathophysiologie und die Verläufe der Krankheit besser zu verstehen und so möglicherweise passgenauere Therapien zu entwickeln.

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Neue Publikationen 2019

Im Jahr 2019 waren Mitarbeiter des Instituts für Pathologie und Molekularpathologie wieder an mehreren Publikationen in wissenschaftlichen Fachzeitschriften beteiligt. Insgesamt wurden sechs Artikel mit einer kumulativen Impact-Faktor-Summe von 28.8 publiziert.

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Neue Veröffentlichung online!

Die Arbeit "Focal adhesion kinase confers pro-migratory and anti-apoptotic properties and is a potential therapeutic target in Ewing sarcoma" bildet auch das Titelblatt der Februar-Ausgabe der Zeitschrift Molecular Oncology (IF: 5.962). In dem Projekt untersuchten wir die Rolle der fokalen Adhäsionskinase (FAK) im Ewing-Sarkom, einem Knochen- und Weichgewebstumor, der häufig Kinder und Jugendliche betrifft. Die Arbeit, welche u.a. in Zusammenarbeit mit dem Gerhard-Domagk-Institut für Pathologie des Universitätsklinikums Münster und der Max Eder-Nachwuchsgruppe für pädiatrische Sarkombiologie der LMU München entstand, wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert und war vorab bereits mit dem Forschungspreis der Deutschen Gesellschaft für Pathologie (DGP) ausgezeichnet worden.

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Wechsel der kommissarischen Leitung des Instituts für Pathologie

Am 01. Februar 2019 übertrug der Kommandeur des Bundeswehrkrankenhauses Ulm, Herr Generalarzt Dr. Ralf Hoffmann, die kommissarische Leitung des Instituts für Pathologie auf Herrn Öffnet internen Link im aktuellen FensterOberfeldarzt Priv.-Doz. Dr. Dr. Konrad Steinestel. Herzlichen Glückwunsch!

Molekulare Diagnostik: wertvoll, aber nur im richtigen Kontext

Die Molekulardiagnostik an Tumorgewebe macht spektakuläre Fortschritte. Jedoch bringen nicht alle der oft sehr teuren Innovationen einen unmittelbaren Nutzen für den Patienten, insbesondere wenn die Ergebnisse der molekularen Diagnostik isoliert und nicht im klinisch-pathologischen Kontext betrachtet werden.

Öffnet externen Link in neuem FensterInterview mit Herrn Prof. Dr. Wilko Weichert, Direktor des Instituts für Allgemeine Pathologie und Pathologische Anatomie der TU München, zu Möglichkeiten und Grenzen der molekularen Diagnostik

Neue Publikationen 2018

Im Jahr 2018 waren Mitarbeiter des Instituts für Pathologie und Molekularpathologie wieder an zahlreichen Publikationen in wissenschaftlichen Fachzeitschriften beteiligt. Insgesamt wurden acht Artikel mit einer kumulativen Impact-Faktor-Summe von 24.6 publiziert. Themen waren unter anderem strahlungsassoziierte Genaberrationen bei Schilddrüsenkarzinomen in Folge des Reaktorunfalls von Tschernobyl, der Einfluss von MicroRNAs auf die epithelial-mesenchymale Transition beim Pankreaskarzinom und die Rolle der Thirty-eight negative kinase 1 (TNK 1) auf das traumainduzierte Multiorganversagen.

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Facharztausbildung? Pathologie!

Die Deutsche Gesellschaft für Pathologie (DGP) hat eine neue Broschüre über die Facharztweiterbildung in der Pathologie publiziert, die zahlreiche Informationen über den Berufsalltag und Karrierechancen als Pathologin bzw. Pathologe enthält: Öffnet externen Link in neuem FensterLink

Auszeichnung für wissenschaftliche Posterpräsentation

Frau Katharina Stock, naturwissenschaftliche Doktorandin in der Arbeitsgruppe von OSA PD Dr. Dr. Steinestel am Gerhard-Domagk-Institut für Pathologie am Universitätsklinikum Münster, erhielt für ihre Posterpräsentation "Essential role of the actin nucleation-promoting factor Cortactin in the migration of pancreatic ductal adenocarcinoma cells" den Posterpreis auf der 102. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pathologie in Berlin. Herzlichen Glückwunsch! 

Internationales Forscherteam entschlüsselt „Fingerabdruck“ von strahlenbedingtem Schilddrüsenkrebs

Der Reaktorunfall von Tschernobyl führte zu einer radioaktiven Verseuchung weiter Landstriche der Ostukraine. Wissenschaftlern aus der Ukraine, Großbritannien und Deutschland unter Mitarbeit von Oberstabsarzt Privatdozent Dr. Dr. Konrad Steinestel und Oberstleutnant Dr. Annette Arndt vom Institut für Pathologie und Molekularpathologie am Bundeswehrkrankenhaus Ulm gelang es nun, einen molekularen „Fingerabdruck“ von strahlenbedingtem Schilddrüsenkrebs bei ukrainischen Kindern und Jugendlichen nachzuweisen. Sie zeigten, dass es ausschließlich bei bestrahlten Patienten zu Umlagerungen eines bestimmten Gens, der Anaplastic lymphoma kinase (ALK), kam.

Die erfolgreiche Arbeit der Forscher, welche nun in der Fachzeitschrift Journal of Pathology: Clinical research unter dem Titel „Anaplastic lymphoma kinase (ALK) rearrangements in radiation-induced papillary thyroid carcinoma: a study on post-Chernobyl tissue samples“ veröffentlicht werden, unterstreicht das hohe wissenschaftliche Niveau, die Zusammenarbeit von klinischer und kliniknaher Grundlagenforschung und die internationale Vernetzung der Forschungsaktivitäten im Sanitätsdienst der Bundeswehr.

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Etablierung der Lasermikrodissektion am Institut für Pathologie

Ab sofort steht dem Institut für Pathologie und Molekularpathologie das Verfahren der Lasermikrodissektion (LMD) zur Verfügung. Die LMD erlaubt es, unter optischer Kontrolle mittels eines Laserstrahls kleinste Gewebekompartimente bis hin zu einzelnen Zellen aus dem Gewebeverband zu lösen, um daran z.B. molekularbiologische Untersuchungen durchzuführen. So können aus kleinsten Gewebeproben, beispielsweise Biopsien, noch detailliertere prädiktive oder prognostische Informationen gewonnen werden.

Neue Publikationen 2017

Im Jahre 2017 waren Mitarbeiter des Instituts für Pathologie und Molekularpathologie wieder an zahlreichen Publikationen in wissenschaftlichen Fachzeitschriften beteiligt. Insgesamt wurden sieben Artikel mit einer kumulativen Impact-Faktor-Summe von 42.7 publiziert. Themen waren unter anderem die Expression von prostataspezifischem Membran-Antigen (PSMA) in neugebildeten Blutgefäßen von Bauchspeicheldrüsen- und Lungenkrebs, die Identifikation möglicher molekularer Therapieziele im myxoiden Liposarkom und die Aussagekraft von molekularen Veränderungen in zirkulierenden Tumorzellen bei Patienten mit fortgeschrittenem Prostatakarzinom.

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Erfolgreiche Teilnahme an Ringversuchen

Auch in diesem Jahr nahm das Institut für Pathologie und Molekularpathologie am Bundeswehrkrankenhaus Ulm wieder erfolgreich an Ringversuchen der "Qualitätssicherungs-Initiative Pathologie" (QuIP) teil. Hierdurch wird die gleichbleibende Ergebnisqualität unserer diagnostischen Verfahren durch eine zusätzliche laborexterne Kontrolle sichergestellt.

Leitet Herunterladen der Datei einListe der erfolgreichen Ringversuche 2017

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Forschungspreis der Deutschen Gesellschaft für Pathologie für OSA PD Dr. Dr. Steinestel

Auf der 101. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pathologie (DGP) im Juni 2017 in Erlangen erhielt Oberstabsarzt PD Dr. Dr. Konrad Steinestel den Forschungspreis für seine DFG-geförderte Arbeit "Die focal adhesion kinase (FAK) als zentrales Regulatorprotein der Zelladhäsion und -migration beim Ewing-Sarkom". Herzlichen Glückwunsch!

Öffnet externen Link in neuem FensterDeutsche Gesellschaft für Pathologie

Öffnet externen Link in neuem FensterDas Forschungsprojekt in der Datenbank der Deutschen Forschungsgemeinschaft