Aktuelles

Neue Publikationen 2018

Im Jahr 2018 waren Mitarbeiter des Instituts für Pathologie und Molekularpathologie wieder an zahlreichen Publikationen in wissenschaftlichen Fachzeitschriften beteiligt. Insgesamt wurden acht Artikel mit einer kumulativen Impact-Faktor-Summe von 24.6 publiziert. Themen waren unter anderem strahlungsassoziierte Genaberrationen bei Schilddrüsenkarzinomen in Folge des Reaktorunfalls von Tschernobyl, der Einfluss von MicroRNAs auf die epithelial-mesenchymale Transition beim Pankreaskarzinom und die Rolle der Thirty-eight negative kinase 1 (TNK 1) auf das traumainduzierte Multiorganversagen.

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Facharztausbildung? Pathologie!

Die Deutsche Gesellschaft für Pathologie (DGP) hat eine neue Broschüre über die Facharztweiterbildung in der Pathologie publiziert, die zahlreiche Informationen über den Berufsalltag und Karrierechancen als Pathologin bzw. Pathologe enthält: Öffnet externen Link in neuem FensterLink

Auszeichnung für wissenschaftliche Posterpräsentation

Frau Katharina Stock, naturwissenschaftliche Doktorandin in der Arbeitsgruppe von OSA PD Dr. Dr. Steinestel am Gerhard-Domagk-Institut für Pathologie am Universitätsklinikum Münster, erhielt für ihre Posterpräsentation "Essential role of the actin nucleation-promoting factor Cortactin in the migration of pancreatic ductal adenocarcinoma cells" den Posterpreis auf der 102. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pathologie in Berlin. Herzlichen Glückwunsch! 

Internationales Forscherteam entschlüsselt „Fingerabdruck“ von strahlenbedingtem Schilddrüsenkrebs

Der Reaktorunfall von Tschernobyl führte zu einer radioaktiven Verseuchung weiter Landstriche der Ostukraine. Wissenschaftlern aus der Ukraine, Großbritannien und Deutschland unter Mitarbeit von Oberstabsarzt Privatdozent Dr. Dr. Konrad Steinestel und Oberstleutnant Dr. Annette Arndt vom Institut für Pathologie und Molekularpathologie am Bundeswehrkrankenhaus Ulm gelang es nun, einen molekularen „Fingerabdruck“ von strahlenbedingtem Schilddrüsenkrebs bei ukrainischen Kindern und Jugendlichen nachzuweisen. Sie zeigten, dass es ausschließlich bei bestrahlten Patienten zu Umlagerungen eines bestimmten Gens, der Anaplastic lymphoma kinase (ALK), kam.

Die erfolgreiche Arbeit der Forscher, welche nun in der Fachzeitschrift Journal of Pathology: Clinical research unter dem Titel „Anaplastic lymphoma kinase (ALK) rearrangements in radiation-induced papillary thyroid carcinoma: a study on post-Chernobyl tissue samples“ veröffentlicht werden, unterstreicht das hohe wissenschaftliche Niveau, die Zusammenarbeit von klinischer und kliniknaher Grundlagenforschung und die internationale Vernetzung der Forschungsaktivitäten im Sanitätsdienst der Bundeswehr.

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Etablierung der Lasermikrodissektion am Institut für Pathologie

Ab sofort steht dem Institut für Pathologie und Molekularpathologie das Verfahren der Lasermikrodissektion (LMD) zur Verfügung. Die LMD erlaubt es, unter optischer Kontrolle mittels eines Laserstrahls kleinste Gewebekompartimente bis hin zu einzelnen Zellen aus dem Gewebeverband zu lösen, um daran z.B. molekularbiologische Untersuchungen durchzuführen. So können aus kleinsten Gewebeproben, beispielsweise Biopsien, noch detailliertere prädiktive oder prognostische Informationen gewonnen werden.

Neue Publikationen 2017

Im Jahre 2017 waren Mitarbeiter des Instituts für Pathologie und Molekularpathologie wieder an zahlreichen Publikationen in wissenschaftlichen Fachzeitschriften beteiligt. Insgesamt wurden sieben Artikel mit einer kumulativen Impact-Faktor-Summe von 42.7 publiziert. Themen waren unter anderem die Expression von prostataspezifischem Membran-Antigen (PSMA) in neugebildeten Blutgefäßen von Bauchspeicheldrüsen- und Lungenkrebs, die Identifikation möglicher molekularer Therapieziele im myxoiden Liposarkom und die Aussagekraft von molekularen Veränderungen in zirkulierenden Tumorzellen bei Patienten mit fortgeschrittenem Prostatakarzinom.

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Erfolgreiche Teilnahme an Ringversuchen

Auch in diesem Jahr nahm das Institut für Pathologie und Molekularpathologie am Bundeswehrkrankenhaus Ulm wieder erfolgreich an Ringversuchen der "Qualitätssicherungs-Initiative Pathologie" (QuIP) teil. Hierdurch wird die gleichbleibende Ergebnisqualität unserer diagnostischen Verfahren durch eine zusätzliche laborexterne Kontrolle sichergestellt.

Leitet Herunterladen der Datei einListe der erfolgreichen Ringversuche 2017

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Forschungspreis der Deutschen Gesellschaft für Pathologie für OSA PD Dr. Dr. Steinestel

Auf der 101. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pathologie (DGP) im Juni 2017 in Erlangen erhielt Oberstabsarzt PD Dr. Dr. Konrad Steinestel den Forschungspreis für seine DFG-geförderte Arbeit "Die focal adhesion kinase (FAK) als zentrales Regulatorprotein der Zelladhäsion und -migration beim Ewing-Sarkom". Herzlichen Glückwunsch!

Öffnet externen Link in neuem FensterDeutsche Gesellschaft für Pathologie

Öffnet externen Link in neuem FensterDas Forschungsprojekt in der Datenbank der Deutschen Forschungsgemeinschaft