Angiologie

Herzlich willkommen bei der Angiologie am Bundeswehrkrankenhaus Ulm!

 

Die Angiologie ist ein Teilgebiet der Inneren Medizin, das sich speziell mit Gefäßerkrankungen außerhalb des Herzens befasst. Sie ist Teil des am Bundeswehrkrankenhaus bestehenden Öffnet internen Link im aktuellen FensterZentrum für Gefäßmedizin, in dem Gefäßpatienten gemeinsam mit den Gefäßchirurgen und interventionellen Radiologen diagnostiziert und behandelt werden.

Der Schwerpunkt verfügt über besonders große Erfahrung in der Behandlung der verschiedenen Formen arterieller Durchblutungsstörungen. Daneben werden auch Venen- und Lymphgefäßerkrankungen therapiert. Die Schwerpunkte liegen hier in der Behandlung der arteriellen Verschlusskrankheit bzw. Schaufensterkrankheit oder des Raucherbeins, von Problemwunden und dem diabetischen Fußsyndrom, Schlaganfall, gefäßentzündlichen Erkrankungen und der Raynaud-Erkrankung bzw. Weißfingerkrankheit, Thrombangiitis obliterans (Morbus Winiwarter-Buerger), Krampfadern, Venenthrombosen und Lymphödemen.
In der Abteilung sind alle modernen Mittel zur nicht-invasiven und invasiven Gefäßdiagnostik verfügbar.

Um den Patienten des Gefäßzentrums immer die bestmögliche Therapie anbieten zu können werden die konservative Therapie, Operationen oder Kathetereingriffe in enger Abstimmung mit den anderen Gefäßmedizinern des Gefäßzentrums geplant. Viele ehemals große Gefäßeingriffe können heute über einen Katheter durchgeführt werden. Auch Eingriffe an den Hauptschlagadern können ohne Eröffnung des Bauchraumes durchgeführt werden.
Der Schwerpunkt Angiologie verfügt über die volle Weiterbildungsberechtigung für die internistische Weiterbildung „Angiologie“.

Die angiologische Bettenstation wird in Gemeinschaft mit der gefäßchirurgischen Bettenstation als interdisziplinäre Station betrieben. Ein Schwestern - und Pflegerteam betreut dabei alle gefäßmedizinischen Patienten auf der insgesamt 35 Betten umfassenden Station.
Dies verkürzt Wege, Wartezeiten und Entscheidungsfindungen zum Wohle unserer Patienten.

In der leistungsstarken und mit modernsten Geräten ausgestatteten Ambulanz werden Krankheitsbilder der Arterien und Venen mit verschiedenen Untersuchungsmethoden wie Ultraschall, Blutdruckmessung an Armen und Beinen, Ableitung von Pulskurven der Finger und Zehen, Mikroskopie der Kapillaren sowie Bestimmung der Gehstrecke auf dem Laufband sicher erkannt. Für spezielle Fragestellungen stehen auch weitere Spezialverfahren wie z.B. die kontrastverstärkte Ultraschalldiagnostik zur Verfügung. In der dreimal wöchentlich stattfindenden interdisziplinären Gefäßkonferenz oder in der einmal wöchentlich stattfindenden interdisziplinären Gefäßvisite werden in Abstimmung mit den anderen Partnern des Gefäßzentrums die bestmöglichen Therapieverfahren diskutiert und festgelegt.

Behandlungsspektrum

  • arterielle Durchblutungsstörungen (AVK, M. Raynaud, Thrombangiitis obliterans)
  • venöse Erkrankungen (Varikosis, Phlebothrombose, Phlebitis)
  • Erkrankungen der Lymphgefäße (Lymphödem, Lymphangiitis)
  • Erkrankungen der hirnversorgenden Gefäße
  • Vaskulitiden und Kollagenosen
  • Thrombophilie
  • Erfrierungen
  • Angiodysplasien