Tinnitus- und Hörsturztherapie

Die Klinik und Poliklinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde am Bundeswehrkrankenhaus Ulm verfügt über ein leistungsstarkes Otologisches Zentrum.

Die Behandlung von Erkrankungen des Ohres ist oft vielfältig und erfordert eine spezielle Ausstattung, die Sie am Bundeswehrkrankenhaus Ulm finden. In den letzten zehn Jahren hat sich zum Beispiel die Behandlung von Innenohrerkrankungen mit der Methode der intratympanalen Injektion durchgesetzt.

Dieses Verfahren, bei dem nach Sprühbetäubung vorsichtig flüssige Medikamente in das Mittelohr gegeben werden, ist bei richtiger Anwendung sehr erfolgreich und wird nur in wenigen Zentren angeboten. Zur Anwendung kommt diese Methode bei akuten Hörstörungen, die durch eine Schädigung des Innenohres ausgelöst werden, z.B. bei Hörsturz, Lärmtrauma oder Tinnitus, sofern eine Infusionstherapie nicht geholfen hat oder aus gesundheitlichen Gründen nicht durchgeführt werden konnte.

Die ortsnahe Gabe von Medikamenten in das Ohr ermöglicht höhere Wirkstoffkonzentrationen am Ort der Schädigung, was zu oft erstaunlichen Behandlungsergebnissen führt. Wichtig ist der frühzeitige Beginn einer Behandlung und die Wahl der bestmöglichen Medikamentenkomposition.

Aufgrund eigener und in Auftragsleistung durchgeführter Forschungsarbeiten auf diesem Themengebiet liegt eine reichhaltige Erfahrung zur intratympanalen Injektion in der Klinik und Poliklinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde des Bundeswehrkrankenhauses Ulm vor.

Fragen Sie uns gerne nach den für Sie sinnvollen Anwendungsmöglichkeiten und den Abläufen der Behandlung.