Plastische, Ästhetische und Wiederherstellung-Chirurgie

Die Klinik und Poliklinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde am Bundeswehrkrankenhaus Ulm verfügt über Fachärzte mit der Weitbildung in den Bereichen spezielle Hals-Nasen-Ohrenchirurgie (Kopf-Hals-Chirurgie) sowie plastische Operationen.

Diese speziellen Bereiche der Chirurgie der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde werden bereits seit zwei Jahrzehnten in der Klinik und Poliklinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde am Bundeswehrkrankenhaus in Ulm abgebildet.

Prinzipiell kann man in der plastischen Chirurgie zwischen der plastisch-ästhetischen Chirurgie und der Wiederherstellungschirurgie unterscheiden.

In der plastisch-ästhetischen Chirurgie werden vor allen Dingen Formveränderungen im Bereich der Nase, der Ohren oder des Gesichts, die von dem Patienten als optisch störend empfunden werden, korrigiert. Dies umfasst insbesondere die Durchführung von plastischen Nasenoperationen (Rhinoplastiken), bei der Nasen begradigt, Nasenhöcker abgetragen und Nasen verschmälert oder verkleinert werde können. Bei der Anthelixplastik oder Otoplastik werden abstehende Ohren korrigiert, d. h. das natürliche Ohrrelief geschaffen und die Ohren in einen natürlichen Winkel an den Kopf angelegt. Weiterhin bestehen auch die Möglichkeiten zur Durchführung von Facelifts und Augenbrauen- sowie Stirnlifts, die insbesondere der Straffung der älteren Haut dienen.

Diese Eingriffe werden in der Regel auf Selbstzahlerbasis durchgeführt und erfordern einen kurzen stationären Aufenthalt von meist einer Nacht. Voruntersuchungen ebenso wie Beratungen finden ausschließlich durch erfahrene Fachärzte für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde mit der Weiterbildung plastische Operationen statt. Die Nachsorge findet in den Räumlichkeiten unserer Poliklinik statt.

Neben plastisch-ästhetischen Eingriffen verfügt die Klinik und Poliklinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde am Bundeswehrkrankenhaus Ulm auch über eine ausgewiesene Expertise in der plastisch-rekonstruktiven Chirurgie im Kopf-/Halsbereich. Diese rekonstruktiven Eingriffe, die zum einen der Wiederherstellung der Körperoberfläche nach Tumorresektionen dienen, zum anderen aber auch der funktionellen Rehabilitation des Schluck- und Atemtraktes nach Tumoroperationen oder Unfällen werden in unserer Klinik seit mehr als 20 Jahren durchgeführt. Die plastisch-rekonstruktive Chirurgie umfasst hierbei den Einsatz von Hauttransplantaten, lokalen Hautlappenplastiken, regionalen gestielten Hautmuskelfaszienlappen bis hin zu mikrovaskularisierten Gewebetransplantaten. Hierbei handelt es sich um Rekonstruktionen der Hautoberfläche im Gesicht- und Halsbereich, Nasenrekonstruktionen, Rekonstruktionen der Schleimhautoberfläche im oberen Schluck-/Atemtrakt, der Rekonstruktion der Zunge sowie des Schlundes und der Rehabilitation der Kommunikationsfähigkeit nach Kehlkopfeingriffen.