Photodynamische Therapie

Zu den gängigen Therapiemethoden wie Chirurgie, Bestrahlung und Chemotherapie hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten die photodynamische Therapie (PDT) als zusätzliche Therapiemöglichkeit bewährt.

Die photodynamische Therapie ist ein Verfahren zur Behandlung neoplastischen Gewebes im Bereich von Haut und Schleimhaut. Durch die Verabreichung tumorselektiver Photosensibiliatoren und gezielter Lichtbestrahlung wird eine toxische Schädigung induziert, die zur Zerstörung von Tumorgewebe führt. Der Einsatz der photodynamischen Therapie als Kombination von Photosensitizern und Laserlicht kann jedoch gerade bei oberflächlich wachsenden Rezidiven und Zweittumoren zu einer überraschend guten Tumorkontrolle führen.

Photosensitizer der zweiten Generation weisen hierbei eine hohe Gewebsinfiltration bei einem geringen Nebenwirkungsspektrum auf. In Verbindung mit nicht thermischem Laserlicht wird eine phototoxische Reaktion ausgelöst, bei der die entstehenden Sauerstoffradikale zur Zerstörung der Tumorzellen und tumorversorgenden Gefäße führen.

Die PDT erzielt eine spezifische Zerstörung des Tumors ohne normales, gesundes Gewebe zu schädigen. Durch den Erhalt der bindegewebigen Strukturen ist eine rasche Regeneration bei geringer Vernarbungstendenz und geringen funktionellen Einbußen möglich.