Interdisziplinäre Aufnahmestation

Die im Januar 2013 eröffnete Interdisziplinäre Aufnahmestation (IAS) ist bettenführend und organisatorisch Teil der Sektion Notfallmedizin. Ärztlich geführt wird sie durch die Abteilung Innere Medizin.

Alle nicht-operativen Patienten, die keiner intensivmedizinischen Behandlung bedürfen, können hier vorübergehend, d.h. maximal 24h, therapiert und vor allem über einen Zentralmonitor überwacht werden. Schwerpunkte bilden Erkrankungen im Herz-Kreislaufbereich, pulmonale Störungen, Stoffwechselentgleisungen, gastrointestinale Leiden aber auch neurologische Störungen.

Alle Patienten kommen primär über die Zentrale Interdisziplinäre Notaufnahme (ZINA) und werden dort erstversorgt. Erste wegweisende diagnostische Schritte und die Aufstellung eines Therapieplanes erfolgen noch in der ZINA und werden dann in einem fließenden Übergang auf der IAS, die sich räumlich der ZINA direkt anschließt, weitergeführt.

Neben Assistenzärzten der Inneren Medizin werden auch Ärzte aus dem ersten klinischen Abschnitt aus anderen konservativen Fächern (Allgemeinmedizin, Neurologie, Dermatologie) eingesetzt. Das nicht-ärztliche Personal gehört zur Sektion Notfallmedizin und rotiert regelmäßig zwischen der ZINA und IAS.

Die Patienten, die sich während ihres Aufenthaltes auf der IAS gesundheitlich verbessern, können anschließend auf eine periphere Station weiterverlegt oder gar nach Hause entlassen werden. Bei anhaltender Instabilität erfolgt die Aufnahme auf die Intensivstation. Im Durchschnitt werden auf der Interdisziplinären Aufnahmestation ca. 1.500 Patienten pro Jahr versorgt.