Akutstation

Der Akutstation ist räumlich und organisatorisch unmittelbar der Zentrale Interdisziplinäre Notaufnahme (ZINA) angeschlossen, die eine Beobachtungseinheit und eine Aufnahmeeinheit beherbergt.

Alle Notfallpatienten kommen primär über die ZINA und werden dort erstversorgt. Erste wegweisende diagnostische Schritte und die Aufstellung eines Therapieplanes erfolgen noch in der ZINA und werden dann in einem fließenden Übergang auf der Akutstation weitergeführt.

Patienten, die für einige Stunden oder über Nacht überwacht werden müssen, werden auf der Beobachtungseinheit versorgt. Hier sind sie permanent an einen Zentralmonitor angeschlossen, über den Vitalwerte wie Herzfrequenz, Blutdruck und Sauerstoffsättigung angezeigt werden. Patienten, die definitiv stationär aufgenommen werden müssen, kommen zunächst auf die Aufnahmeeinheit. Hier handelt es sich vorwiegend um internistisch erkrankte Patienten. Schwerpunkte bilden Erkrankungen im Herz-Kreislaufbereich, pulmonale Störungen, Stoffwechselentgleisungen, gastrointestinale Leiden aber auch neurologische Störungen.

Die ärztliche Versorgung erfolgt durch Ärzte der ZINA als auch Ärzte der Inneren Medizin. Zudem können zu jeder Zeit alle anderen Fachrichtungen des Hauses konsiliarisch hinzugezogen werden.

Die Patienten, die sich während ihres Aufenthaltes auf der Akutstation gesundheitlich verbessern, können anschließend auf eine periphere Normalstation weiterverlegt oder gar nach Hause entlassen werden. Bei anhaltender Instabilität erfolgt die Aufnahme auf eine unserer Intensivstationen. Ziel ist immer eine Verlegung oder Entlassung innerhalb von 24 Stunden.