Onkologische Forschung am Bundeswehrkrankenhaus Ulm

Am Bundeswehrkrankenhaus Ulm ist die Behandlung von militärischen und zivilen Krebspatienten fester Bestandteil des täglichen Dienstes. Am Hause sind mittlerweile drei feste interdisziplinäre Tumorkonferenzen für Darmkrebs (als Darmkrebszentrum durch die Deutsche Krebsgesellschaft zertifiziert), Lungenkrebs sowie für Malignome der Kopf-Hals-Region etabliert.

Onkologische Forschung – von der Grundlagenforschung bis zur klinischen Versorgungsforschung – wird in zahlreichen Abteilungen des Bundeswehrkrankenhauses durchgeführt. Als zentrale Forschungsdienstleister (core facilities) stehen die Abteilungen Pathologie (Gewebebank und Zellkulturlabor) sowie Nuklearmedizin (Molekulare Bildgebung) zur Verfügung. Für zahlreiche Projekte bestehen darüber hinaus Kooperationen mit externen, universitären und nicht-universitären Forschungseinrichtungen.

Folgende onkologische Forschungsprojekte werden derzeit bearbeitet (für nähere Informationen bitten wir Sie, sich mit den jeweiligen Projektverantwortlichen in Verbindung zu setzen):

Klinik I (Innere Medizin)

Lungenkarzinom

  • LuCaBiO-Registerstudie (OFA Dr. Gagiannis)
  • gewebebasierte Biomarker des kleinzelligen Lungenkarzinoms (OFA Dr. Gagiannis)

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Klinik II (Viszeral- und Thoraxchirurgie)

Kolorektales Karzinom

  • DKG-zertifiziertes Darmkrebszentrum (OFA Dr. Beltzer)
  • colorectal liver metastases (OFA Dr. Beltzer)

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Klinik V (HNO)

Kopf-Hals-Tumoren

  • HPV-induzierte Karzinogenese (OFA Nolte)
  • Onkologische Stimmrehabilitation (OFA Prof. Dr. Lorenz)

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Klinik XII (Neurochirurgie)

Höhergradige Gliome/Glioblastom

  • Intraoperative Bildgebung und Analyse des Resektionsrandes (OFA Dr. Mathieu)

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Abt. XIII (Pathologie und Molekularpathologie)

Am Institut für Pathologie des Bundeswehrkrankenhauses Ulm werden eigene Forschungsvorhaben sowie Kooperationsprojekte mit Forschungseinrichtungen innerhalb und außerhalb der Bundeswehr bearbeitet. Der wissenschaftliche Schwerpunkt liegt auf gewebebasierten Untersuchungen im Bereich der Tumor- und Strahlenbiologie. Einige unserer Forschungsprojekte werden durch interne sowie externe Drittmittelförderung unterstützt. Derzeit befindet sich ein molekularbiologisches Forschungslabor mit einer Zellkultureinheit im Aufbau.


Aktuelle Forschungsprojekte

- Zusammensetzung des Inflammasoms und Rolle von Checkpointproteinen in malignen Speicheldrüsentumoren (Dissertationsprojekt)

- Molekulare Heterogenität kolorektaler Karzinome (Dissertationsprojekt)

- Mechanismen der Strahlenresistenz in Glioblastomen (Dissertationsprojekt in Kooperation mit dem Öffnet externen Link in neuem FensterInstitut für Radiobiologie der Bundeswehr, München)

- Validierung neuer, molekular zielgerichteter Therapieverfahren im Xenograftmodell des Glioblastoms

- Analysis of the functional role of effectors of cytoskeletal dynamics the genesis and progression of synovial sarcoma as the basis of molecular therapeutic approaches (Kooperationsprojekt mit dem Öffnet externen Link in neuem FensterGerhard-Domagk-Institut für Pathologie, Universitätsklinikum Münster; gefördert durch die Öffnet externen Link in neuem FensterWilhelm-Sander-Stiftung)

- Identifikation strahlungsassoziierter Genaberrationen in papillären Schilddrüsenkarzinomen von Strahlenexponierten im Zuge des Reaktorunfalls in Tschernobyl (Kooperationsprojekt mit dem Öffnet externen Link in neuem FensterInstitut für Radiobiologie der Bundeswehr, München)

Öffnet externen Link in neuem FensterPublikationen des Instituts für Pathologie

Drittmittelförderung

Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), Deutsche Gesellschaft für Pathologie (DGP), Innovative Medizinische Forschung (IMF) an der Medizinischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, Maria-Möller-Stiftung, Manfred-Stolte-Stiftung, Wilhelm-Sander-Stiftung

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Abt. XV (Nuklearmedizin)

Molekulare Bildgebung

  • Apoptose (OFA Dr. Grunert)

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Abt. XVI (Laboratoriumsmedizin)

Experimentelle Toxikologie

  • Epigenetische Modifikationen unter alkylierender Chemotherapie (SA Schwarz)

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