Liebe Patienten und Besucher,

aufgrund der sich verschärfenden Pandemielage, gilt im Bundeswehrkrankenhaus Ulm ein Besuchsverbot zum Schutz unserer anvertrauten Patient*innen und unseres Personals. Wichtig ist, dass die Gesundheitseinrichtungen voll handlungsfähig bleiben.

Eine Krankenbetreuung ist unter folgenden Voraussetzungen zugelassen:

  • die Umstände der Patient*innen müssen die Betreuung begründen (z.B. minderjährige Patient*innen, Kommunikationsprobleme, Palliativsituation)
  • es ist grundsätzlich nur eine Betreuungsperson nach vorheriger Anordnung des zuständigen ärztlichen Personals zugelassen (Ausnahme z.B. Sterbebegleitung)
  • die Betreuungszeiten sprechen Sie bitte im Vorfeld mit der Station ab
  • Betreuer*innen dürfen keine Krankheitsanzeichen wie z.B. Fieber oder Erkältungssymptome haben
  • Betreuer*innen dürfen keine Infektion mit SARS-CoV-2 oder Verdacht, der nicht widerlegt wurde, innerhalb der letzten 4 Wochen gehabt haben
  • Betreuer*innen dürfen keinen Kontakt zu einem SARS-CoV-2 Erkrankten oder Verdachtsfall innerhalb der letzten 2 Wochen gehabt haben
  • keine Betreuer*innen, die gemäß behördlicher Anordnung oder Verordnung in Quarantäne/Isolierung sind (u.a. Reiserückkehr aus Risikogebieten gemäß RKI)

Die vorangehende Anmeldung muss so zeitgerecht erfolgen, dass das ärztliche Personal die Daten an die COVID-Schleuse übermitteln kann (außer Notfallaufnahmen).

Da die Betreuungsbesuche aus behördlichen Gründen mit einer Voruntersuchung, Befragung und Datenerfassung verbunden sind, können Wartezeiten entstehen. Vor Eintritt ins Krankenhaus werden Sie ausführlich befragt und es wird Ihre Körpertemperatur gemessen. Des Weiteren ist am Eingang eine Händedesinfektion durchzuführen. Ihre persönlichen Daten müssen erfasst werden (Name, Anschrift, telefonische Erreichbarkeit). Diese Daten werden nach 4 Wochen vernichtet. Die Datenerfassung dient der Sicherheit von Patienten und Besuchern im Fall einer später aufgetretenen beziehungsweise nachgewiesenen Infektion.

Wenn möglich, bitten wir Sie den Fragebogen vorab auszufüllen und mitzubringen.

Patienten, die einen ambulanten Termin wahrnehmen möchten, müssen diesen grundsätzlich ohne Begleitperson antreten. Diese Regelung gilt selbstverständlich nicht, wenn Patient*innen betreut werden müssen oder der ambulante Termin eine anschließende Betreuung / Begleitung erfordert.

Die Maßnahmen sind durch das Land Baden-Württemberg vorgeschrieben und dienen dem Patientenschutz!

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Kommandeur und Ärztlicher Direktor des Bundeswehrkrankenhaus Ulm


Herzlich willkommen am Bundeswehrkrankenhaus Ulm!

 

In unserem Krankenhaus stehen die Patienten sowie die Forschung und Lehre im Mittelpunkt. Als Akademisches Krankenhaus der Universitätsklinik Ulm stehen wir für medizinische Versorgung auf höchsten Niveau - in der Region und weltweit. Modernste computergestützte Operationsverfahren gehören bei uns zum Standard.

Seit seiner Einweihung im Januar 1980 ist das Bundeswehrkrankenhaus Ulm mit seinen 19 medizinischen Fachdisziplinen ein Kompetenzzentrum der Streitkräfte in Süddeutschland. Von Beginn an ist es fest in das Gesundheitsnetz verankert und steht auch der Bevölkerung offen.

Schwerpunkte

  • Behandlung von Schwerstunfallverletzten
  • Umfassende berufsgenossenschaftliche Heilbehandlung (SAV-Zulassung, D-Arzt)
  • Traumatologische Notfallversorgung
  • Chirurgisches Zentrum
  • Zentrum für Gefäßmedizin
  • Kopfklinik – interdisziplinäre Zusammenarbeit aller Abteilungen zur Behandlung der Erkrankungen im Kopfbereich
  • Darmzentrum

Virtueller Rundgang

Aktuelles aus dem Haus

Ulm, 18.09.2020

Die Klinik für Neurochirurgie (Klinischer Direktor: OTA Prof. Dr. Uwe Max Mauer) sowie die Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie (Klinischer Direktor: OTA Prof. Dr. Benedikt Friemert) am Bundeswehrkrankenhaus Ulm haben am 07.09.2020 das Zertifikat der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft als Wirbelsäulenzentrum der Maximalversorgung, erhalten. Ein derartiges Zentrum existierte bisher in Baden-Württemberg und auch in Bayern jeweils nur einmal. Insgesamt gibt es deutschlandweit weniger als 30 derartige Zentren.

Ein Wirbelsäulenzentrum der Maximalversorgung ist die höchste Ebene der Versorgung im Rahmen des dreistufigen Zertifizierungskonzeptes. An die Verfügbarkeit und Ausbildung der Mitarbeiter sowie an Material und Geräte werden die höchsten Ansprüche gesetzt. Am Zentrum der Maximalversorgung müssen jährlich über 600 Eingriffe mit einem bestimmten Schwierigkeitsniveau an der Wirbelsäule durchgeführt werden. Es werden Eingriffe höchsten Schwierigkeitsgrades mit dem Einsatz komplexer Techniken an sieben Tagen in der Woche an 24 Stunden am Tag durchgeführt. Es muss aber auch ein breites Spektrum der minimal-invasiven und konservativen Wirbelsäulen-Therapie, wie Injektionstechniken und Physiotherapie angeboten und in ausreichender Zahl durchgeführt werden.

Im Rahmen der Zertifizierung vertritt das Wirbelsäulenzentrum des Bundeswehrkrankenhauses Ulm folgende Schwerpunkte: Verletzungen, Tumorerkrankungen, entzündliche und metabolische Erkrankungen und degenerative Erkrankungen der Wirbelsäule. Die Zertifizierung hat eine Gültigkeit von vier Jahren. Danach findet eine Re-Zertifizierung statt.

Video: OP Roboter MAKO

Ulm, 05.07.2020

Tolle Neuigkeiten: Oberstarzt Prof. Dr. Benedikt Friemert, Klinischer Direktor der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Bundeswehrkrankenhaus Ulm, wurde zum kommenden Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie gewählt. Er ist der erste Sanitätsoffizier in diesem Amt.

Wir gratulieren herzlich!

Die Re-Zertifizierung bestätigt das Familienbewusstsein am Bundeswehrkrankenhaus Ulm

Ulm, 18.06.2020

Voller Stolz präsentieren Oberstarzt Dr. med. Jörg Ahrens, Kommandeur und Ärztlicher Direktor Bundeswehrkrankenhaus Ulm, und die Beauftragte für Beruf und Familie Alexandra Schaten am 18.06.2020 das 2.Zertifikat zum „audit berufundfamilie“ für das Bundeswehrkrankenhaus Ulm. (©BwKrhs Ulm)

Das Bundeswehrkrankenhaus Ulm setzt sich für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein. Als Nachweis für seine familienorientierte und lebensphasenbewusste Personalpolitik erhielt es 2016 erstmals das Zertifikat „audit berufundfamilie“. Es folgte 2019 die erfolgreiche Re-Zertifizierung.

Die Vereinbarkeit von beruflichem Engagement und familiären Belangen stellt sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer vor steigende Herausforderungen, insbesondere in einem 24 Stunden Krankenhausbetrieb - 365 Tage im Jahr. Entscheidungen zwischen beruflichen und familiären Belangen der Mitarbeiter stehen daher am Bundeswehrkrankenhaus Ulm an der Tagesordnung.

Während die familiäre Verantwortung wie beispielsweise in Aspekten der Kinderbetreuung oder der Versorgung von pflegebedürftigen Angehörigen immer mehr Zeit und Organisation fordert, macht der vorherrschende Fachkräftemangel qualifiziertes Personal immer wertvoller. Als attraktiver Arbeitgeber für rund 1.800 zivile Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Soldatinnen und Soldaten trägt das Bundeswehrkrankenhaus Ulm eine große soziale und gesellschaftliche Verantwortung. Dieser möchte sich das Bundeswehrkrankenhaus Ulm zukünftig und nachhaltig stellen.

Ziel ist es, den Mitarbeitern eine optimale Balance zwischen Dienst und familiären Belangen zu ermöglichen, Transparenz über vorhandene Angebote zu schaffen und den Beschäftigten unter dem Motto „konstruktive Ehrlichkeit“ individuelle Möglichkeiten, aber auch Grenzen aufzuzeigen. Vorhandene Maßnahmen, wie vielfältige individuelle Arbeitszeitmodelle, Teilzeitbeschäftigung, diverse Angebote im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements oder ein kostenloses Beratungsangebot in sämtlichen sozialen Angelegenheiten für alle Beschäftigten durch den Sozialdienst der Bundeswehr werden transparent gemacht und weiter ausgebaut. Künftig sollen verschiedenste Projekte wie der perspektivische Ausbau von Kinder-betreuungsplätzen in der eigenen KiTa „Villa SanIgel“, die Implementierung einer Lenkungs-gruppe „Beruf und Familie“ zur Verbesserung der Kommunikationskultur und Koordinierung von zukünftigen Maßnahmen oder die Verbesserung der Angebote zur Betreuung von Kindern und pflegebedürftigen Angehörigen in familiären Notsituationen umgesetzt werden. So soll gewährleistet werden, dass die guten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter langfristig gebunden und qualifizierte Beschäftigte neu rekrutiert werden können.

Im Re-Zertifizierungsverfahren wurden im Herbst 2019 der Status quo bereits vorhandener Maßnahmen erfasst und in den darauffolgenden Workshops die Bedürfnisse und Wünsche der unterschiedlichen Berufsgruppen ermittelt. Eine verbindliche Zielvereinbarung stellt sicher, dass in den Workshops abgeleitete betriebsindividuelle Maßnahmen in den kommenden drei Jahren praktisch umgesetzt werden. Die Umsetzung wird jährlich von der berufundfamilie Service GmbH überprüft.

In Deutschland sind seit 1998 rund 1.800 Arbeitgeber mit dem branchenübergreifend anerkannten Qualitätssiegel „audit berufundfamilie“ als attraktive Arbeitgeber zertifiziert. Das von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung initiierte audit berufundfamilie bescheinigt die nachhaltige Kompetenz und Initiative des Arbeitgebers im Einsatz für die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben.

Am Bundeswehrkrankenhaus (BwKrhs) Ulm konnte die erste Stroke Unit des Sanitätsdienstes der Bundeswehr als lokale Schlaganfallstation der Klinik für Neurologie erfolgreich zertifiziert werden. Hierzu übergab der Kommandeur und Ärztliche Direktor des Krankenhauses, Generalarzt Dr. Ralf Hoffmann, am 6. Mai 2019 die Urkunde des TÜV Rheinland an Oberstarzt Dr. Jens Metrikat. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterweiterlesen

Leistungsträger im Süden – Das Bundeswehrkrankenhaus Ulm

Ulm, 06.02.2016
Es ist das einzige Bundeswehrkrankenhaus (BwKrhs) im süddeutschen Raum – und gleichzeitig ein Leistungsträger der besonderen Art im Sanitätsdienst der Bundeswehr. Denn es bietet fast den vollen Leistungsumfang einer Klinik der höchsten Leistungsstufe. Mit Ausnahme der Frauen - und Kinderheilkunde sowie der Herzchirurgie sind auf dem Ulmer Eselsberg alle Fachrichtungen vertreten. Und nicht wenige Abteilungen sind einzigartig.
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